
Anfangs August '02 überquerte
ich in einer dreitägigen Rundreise den Julier-, Ofen-, Umbrail-, Reschen-, Flüelapass
sowie auch das Stilfserjoch (höchster Pass in Europa, der mit Autos befahren
werden kann.)
Und im Juni '06 besuchte ich diese malerische Region erneut, diesmal auch die
Stadt Meran.
Bild 1:
Am Julierpass, nördlich von Bivio liegt der Marmorera-Stausee. Blick von der
Staumauer in Richtung Süden.
Bild 2: Auf halber Höhe zwischen Zernez und dem Ofenpass in La Drossa
liegt die Kreuzung nach Livignio (Italien).
Bild 3: Das Schweizerische Zollamt La Drossa (Die Anschrift 'Dazi' ist
romantsch und heisst auf deutsch: Zoll.)
Bild 4: Durch diesen etwa 5 km langen Tunnel geht's nach Livigno - im
Einbahnsystem.
Bild 5: Anschrift über die zu bezahlende Tunnelgebühr auf italienischer
Seite.
Bild 6: Das Schild auf der Passhöhe
des Umbrail mit 2503 m ü.M. höchster Schweizer Alpenpass, der befahren werden
kann.
Bild 7: Blick von hier auf das 270 m höher - noch im Schnee - gelegene
Stilfserjoch.
Bild 8: Auf diesem Pass verläuft die Landesgrenze Schweiz - Italien;
Blick auf das Schweiz. Zollamt.
Bild 9: Das Zollhaus aus der Nähe aufgenommen, im typischen Engadiner
Baustil.
Bild 10: Schild am Schweizer Zoll.
Bild 11:
Am Bahnhof: Ausfahrt eines FS-Zuges in die Provinzhauptstadt Bozen.
Bild 12:
Blick dem Perron 1 entlang gegen Nord-Westen: auf Gleis 3 steht ein
Stadler-Diesel-GTW nach Mals der Vinschgerbahn.
Bild 13:
Im Stadtzentrum am Rennweg.
Bild 14:
Ähnlich wie in Bern hat es hier in der Altstadt Laubengassen mit Einkaufsläden.
Bild 15: Der
Turm der Domkirche.
Bilder 16 und 17: Das
schöne Bauwerk des Kurhauses am Nordufer des Passer.
Bild 18: Der
Passer-Fluss mit der Postbrücke
Bilder 19 und 20:
Im Stadtpark beim Kurhaus hat es auch eine gepflegte Gartenanlage.
Vinschgau / Val Venosta:
Zurück auf dem Stilfserjoch: die folgende
Bilderserie schliesst nahtlos an Bild 10 an.
Bild 11: Der Zoll auf der
italienischen Seite des Umbrail.
Bild 12: Italienischer Wegweiser am Zollgebäude.
Bild 13: Blick hinauf vom gleichen Standort wie Bild 11 + 12 zum
Stilfserjoch. Dort oben verläuft die Dreisprachengrenze:
deutsch für Südtirol,
rumantsch für Graubünden und italienisch für die Lombardei.
Bild 14: Blick in die Lombardei hinunter in Richtung Bormio.
Bild 15: Von der Passhöhe aus führt eine Seilbahn auf den
Sommerskigebiet des Ortlers.
Bild 16: Auf Südtirolerseite bei der ersten von insgesamt 49
Spitzkehren/Serpentinen: Blick zurück auf die Passhöhe.
Bild 17: Schneehaufen auf der Strasse - und dies wohlgemerkt im Sommer,
Mitte August!!
Bild 18: Blick von der ersten Kehre hinunter ins Vinschgau. Bis zum nächsten
Dorf im Tal - Prad/Prato allo Stelvio - geht
es 1'800 Höhenmeter bergab...
Bild 19: ... auf die Berge im Vinschgau/Venosta.
Bild 20: ... auf das Ortler-Massiv mit Gletscher.
Bilder 21 und 22: Nach etwa 22 Haarnadelkurven auf 2100 m ü.M., beim
Hotel Franzenshöhe, Blick hinauf auf die z.T. enge und kurvenreiche
Passstrasse.
Bild 23: Glurns/Glorenza: dieses schmucke, historische Städtchen liegt etwa
10 km von der Schweizer Grenze in Müstair
entfernt. Blick von Süden auf den südlichen
Stadtturm und die Brücke über die Etsch/Adige. (Fast alles ist hier in deutsch
und italienisch angeschrieben.)
Bild 24:
Blick von der anderen Seite auf den Turm von Bild 23.
Bild 25: Der Stadtplatz.
Bild 26: Wegweiser auf deutsch und italienisch.
Bild 27: Enge Gassen in der Stadt.
Bild 28: In der Nähe von Glurns liegt Mals. Blick auf den am 05.05.2005
wieder eröffneten Bahnhof der
Vinschgerbahn-Linie
nach Meran.
Bild 29: Auf halbem Weg zum Reschenpass: das Schloss in Burgeis/Burgusio.
Bild 30: Aussicht von der Haideralm (oberhalb St.Valentin auf der Haide)
auf den Reschenstausee. Auf dem "Berggrat" links im Hintergrund verläuft
etwa die Grenze zu Österreich (Tirol).
Bild 31: Blick auf den Haidersee und die Ortler-Berggruppe am
Stilfserjoch, aufgenommen aus der Gondel zur
Haideralm.
Bild 32: Wieder der Reschensee: im Hintergrund, Bildmitte liegt das Dorf
Graun/Curon Venosta.
Bild 33: Graun/Curon Venosta etwas näher betrachtet.
Bild 34: Blick hinunter auf das Dorf St. Valentin auf der Höhe/S.
Valentino alla Mutta.
Bild 35: In Graun/Curon Venosta: Ein Kirchturm ragt mitten aus dem
Reschensee.
Bild 36: Am Ufer ist dieses
Modell aufgestellt und erklärt, warum diese Kirche im Wasser steht: Bis Mitte
1940-er Jahre sah es hier so aus wie auf dem Modell. Unter dem faschistischen
Regime Mussolinis wurde die Stromproduktion des
Stausees erhöht, deshalb wurde
die Staumauer erhöht und die Wasseroberfläche des Sees um 17 Meter angehoben (rote Linie auf dem Modell). Etliche kleine Dörfer und Weiler wurden so,
gewollt, überschwemmt. Da den deutsch sprechenden Südtirolern erst später
politisches Mitspracherecht in den Gremien zugestanden wurden, hatten die
Bewohner dieser Dörfer nichts zu melden und wurden ohne jegliche Entschädigung
von der italienischen Regierung zwangsenteignet und z.T. in Baracken
umgesiedelt.
Bild 37: Dieses Schild erzählt die 'Tragödie vom Reschensee'.
Bild 38: Blick von Norden über den Stausee.
Bild 39: Das Dorf Reschen/Resia, letzter italienischer Ort vor der Grenze
zu Österreich.
Bild 40: Die Grenze zum Tirol.
Samnaun:
Bild 41: Auf dem Weg hinauf
nach Samnaun, Schweiz. Blick auf das österreichische Zollamt Spissermühle.
Bild 42: Samnaun das zollfreie Einkaufsparadies, ähnlich wie die 'Duty-free'-Läden
an den Flughäfen. Geschichte und Gründe für diesen einmaligen Zollfreistatus
Samnauns auf der offiziellen
Samnaun-Homepage.
(unter Service/Portrait Samnaun/Kultur&Geschichte)
Bild 43: Die Abzweigung nach Österreich links und nach Vinadi - Martina
rechts.
Bild 44: Enge und steile Strasse über Schweizer Territorium: etliche
Hinweisschilder gilt es hier zu beachten.
Bild 45: Was einem hier sofort auffällt, sind die vielen Tankstellen mit
den tiefen Literpreisen (Angaben in CHF!)
Bild 46: Ganz zuhinterst im Tal liegt Samnaun-Dorf; links und rechts
der Strasse befinden sich viele Zollfreiläden.
Wo vor allem Parfüm und alkoholische Getränke jeglicher Art preisgünstig
verkauft werden. (Ein Beispiel: eine Literflasche
des italienischen
Aperitiv-Getränkes 'Cynar' kostet in normalen Läden in der Schweiz etwa 19
Franken, hier oben ist das gleiche für 8 Franken zu haben.... Aber das
Einkaufen hat auch einen 'Haken': Man sollte die Limite für's zollfreie Einführen
von Waren in die EU bzw. in die Schweiz etwa kennen, sonst zahlt man am Zoll
nach, was hier eingespart wurde.)
Bild 47: Diese Doppelstock-Gondel kann pro Fahrt 170 Personen befördern.
Bild 48: Die Bergstation Alp-Trida-Sattel auf 2494 m ü.M.
Bild 49: Blick übers Dorf und das Val Maisas auf den Muttler, links,
und den Stammerspitz rechts.
Bild 50: Blick von der Bergstation in die entgegengesetzte Richtung: auf
die Alp Trida und Umgebung.
Bild 51: ... auf die
Limschulter. Etwa auf dem Berggrat verläuft die Grenze zu Österreich. (Hinter
dem Berg im Tal liegt Ischgl.)
Bild 52: Am 01.07.06 wanderte ich von der Bergstation Alp Trida auf das
Flimjoch auf 2750 m ü.M. hinauf: Aussicht über Schneeresten gegen
das Samnauntal hinunter.
(aus 3 Fotos zusammengesetzt)
Bild 53: ... nach Österreich hinunter, denn hier auf dem Grat verläuft die
Staatsgrenze.
Bild 54: ... auf die Idalpe oberhalb Ischgl/Tirol. Dort traten schon
einige Pop-Musik-Grössen zum Skisaison-Beginn oder -Schluss auf.
(aus 3 Fotos zusammengesetzt)
Bild 55: Zwei Sesselbahn-Bergstationen Flimsattel liegen ca. 50 Meter
weit auseinander; aber diejenige hier liegt in Österreich.
Bild 56: Während der Wintersaison kontrollieren die Österreichischen
Zöllner aus diesem Container auch Skifahrer, welche zollfreie Ware aus
Samnaun in die EU einführen wollen.
Bild 57: Ende des Zollfrei-Paradieses: Die Schweizer Grenze in Martina/Martinsbruck.
Bild 58: Das Hotel-Restaurant auf dem Flüelapass.
Bild 59: Blick zurück ins Engadin.